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ZeTT-Radar-Trends

Kurz zusam­men­ge­fasst:

  • vor­läu­fi­ges Ende des Auf­wärts­trends im 4. Quar­tal 2021
  • über 500 Unter­neh­men haben an der ZeTT-Radar-Befra­gung teil­ge­nom­men
  • Aus­sich­ten getrübt durch die sai­so­na­len Schwan­kun­gen vor allem bei Bau und Hand­werk sowie durch Dämp­fer beim Export in der Indus­trie
  • Umsät­ze und Inves­ti­tio­nen sta­gnie­ren bis Ende des Jah­res, auch im Bereich digi­ta­ler Lösun­gen und Ser­vices

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Jena/Erfurt/Ilmenau, 22.11.2021

Stim­mung der Thü­rin­ger Wirt­schaft getrübt:
Ende des Auf­wärts­trends im 4. Quar­tal 2021?

Der Herbst ist da: Ein Groß­teil der über 500 Unter­neh­men, die im Okto­ber an der Befra­gung zum ZeTT-Radar teil­ge­nom­men haben, signa­li­sie­ren ein vor­läu­fi­ges Ende des Posi­tiv­trends der letz­ten Mona­te. Die Ergeb­nis­se zei­gen zwar mehr­heit­lich eine posi­ti­ve Stim­mung in der Thü­rin­ger Wirt­schaft an, aber die kippt gera­de: Getrübt durch die sai­so­na­len Schwan­kun­gen vor allem bei Bau und Hand­werk sowie durch Dämp­fer beim Export in der Indus­trie sta­gnie­ren Umsät­ze und Inves­ti­tio­nen. Auch die Erho­lung in gro­ßen Tei­len der Dienst­leis­tungs­bran­che steht auf wack­li­gen Füßen. Wei­te­re Ursa­chen sind das Anrol­len der vier­ten Pan­de­mie­wel­le und die abwar­ten­de Hal­tung gegen­über der Ber­li­ner Poli­tik, die auf­grund der Koali­ti­ons­ver­hand­lung vie­le Fra­gen eröff­net.

Bei der Vor­stel­lung der neus­ten Aus­wer­tun­gen des ZeTT-Radars am ver­gan­ge­nen Mon­tag (sie­he Pres­se­mit­tei­lung) weist Nóra Fülöp, Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin im Zen­trum Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on Thü­rin­gen (ZeTT) auf wich­ti­ge Trends hin: Gera­de im Dienst­leis­tungs­be­reich, „dort hat man sich die letz­ten Mona­te müh­sam in Rich­tung Nor­ma­li­tät gekämpft” und hier vor allem in der Gas­tro­no­mie und im Tou­ris­mus ging es lang­sam wie­der auf­wärts. Jetzt beürch­ten die Unter­neh­men ver­stärkt eine Sta­gna­ti­on oder einen Rück­gang beim Arbeits­um­fang und bei der Beschäf­ti­gung. Hin­ter­grund dafür ist auch ein vor­sich­ti­ges Inves­ti­ti­ons­kli­ma, das sich im Ver­gleich zum sehr schlech­ten Jahr 2020 nur gering­fü­gig ver­bes­sert hat, so führt es Frau Fülöp aus.

Das ZeTT mit sei­nem Fokus auf Bera­tun­gen und Qua­li­fi­zie­run­gen für Unter­neh­men und Beschäf­tig­te zu allen Fra­gen des digi­ta­len Wan­dels der Arbeits­welt erstellt mit dem ZeTT-Radar regel­mä­ßig ein Lage­bild der Thü­rin­ger Wirt­schaft. Die­se Erkennt­nis­se über die aktu­el­le Wirt­schafts­la­ge und den Stand der Digi­ta­li­sie­rung von Unter­neh­men sowie die Ver­än­de­run­gen in der Arbeit flie­ßen in die Bera­tungs­an­ge­bo­te ein. An der Online-Umfra­ge zum ZeTT-Radar im Okto­ber und Novem­ber 2021 betei­lig­ten sich über 500 Unter­neh­men. Geschäfts­füh­run­gen und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che aus allen Wirt­schafts­zwei­gen gaben Aus­kunft über die betrieb­li­che Lage und die Erwar­tun­gen für das aktu­el­le, vier­te Quar­tal. Die Bran­chen­trends kön­nen online auf der Web­sei­te des ZeTT nach­ge­le­sen und her­un­ter­ge­la­den wer­den: https://test.zett-radar.de/zett-radar/trends/.

Sie kön­nen die Ergeb­nis­se auch als PDF-Doku­ment her­un­ter­la­den.

Hier geht es zur aktu­el­len Pres­se­mit­tei­lung.

Kon­tak­tie­ren Sie uns bit­te bei Fra­gen zum ZeTT-Radar oder zu unse­ren Bera­tungs­an­ge­bo­ten.

Kon­takt: geschaeftsstelle@zett-thueringen.de
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