Jena, 23.4.2026

Beim gest­ri­gen Ver­net­zungs­tref­fen der Zukunfts­zen­tren in der Hän­del-Hal­le in Hal­le (Saa­le) konn­ten wir wie­der ein­mal spü­ren, dass wir als ZeTT Teil von etwas Grö­ße­rem sind – ein schö­nes Gefühl! Doch auch inhalt­li­cher Input kam nicht zu kurz.

Nach einer char­man­ten Begrü­ßung durch Lisa C. Ren­ner und Lau­ra Rich­ter for­mu­lier­te Dr. Nils Geiss­ler, Abtei­lungs­lei­ter Arbeit und Fach­kräf­te im Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Kli­ma­schutz, in sei­nem “Trans­for­ma­ti­on im Osten — am Bei­spiel Sach­sen” beti­tel­ten Impuls­vor­trag die der­zei­ti­ge Kern­her­aus­for­de­rung für Unter­neh­men: Die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on erfolg­reich umzu­set­zen, kli­ma­neu­tral zu wer­den und zugleich wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. KI bewer­te­te er, wie vie­le, als poten­zi­el­len Pro­duk­ti­vi­täts­mo­tor – sofern wir uns auch wei­ter­hin damit aus­ein­an­der­set­zen, was sie mit unse­ren Qua­li­fi­ka­tio­nen, unse­rer Arbeits­welt, unse­rer Gesell­schaft macht. Sein Fazit: Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein als genu­in mensch­li­che Stär­ke hat Bestand – sie kann von der KI nicht über­nom­men wer­den. Damit wir unse­rer mensch­li­chen Ver­ant­wor­tung gerecht wer­den kön­nen, sei, so plä­dier­te Dr. Geiss­ler, lebens­lan­ges Ler­nen erfor­der­lich.

Der Impuls­vor­trag von Pia Stür­ze­be­cher vom Fraun­ho­fer IFF zu Wis­sens­trans­fer­pro­zes­sen in klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men eröff­ne­te eben­so berei­chern­de Ein­bli­cke. Mit einer bestechen­den Zah­len­kom­bi­na­ti­on ver­deut­lich­te sie die Dring­lich­keit ihres The­mas: In den nächs­ten 10 bis 15 Jah­ren wird ein Vier­tel aller Beschäf­tig­ten in Deutsch­land in den Ruhe­stand gehen – und mit ihnen impli­zi­tes Erfah­rungs­wis­sen, das nicht in Hand­bü­chern nach­schlag­bar ist. Pia Stür­ze­be­cher zeig­te auf, wie der Ein­satz von KI hel­fen kann, die­se Lücke zu fül­len – und schluss­fol­ger­te zugleich: Ech­tes Wis­sen ent­steht zual­ler­erst durch mensch­li­che Erfah­rung und Anwen­dung – und durch zwi­schen­mensch­li­chen Aus­tausch.

Genau die­ser stand nicht nur bei den dar­auf fol­gen­den Impul­sen aus dem Zukunfts­zen­trum Sach­sen, dem RZz­KI Saar­land und Rhein­land-Pfalz und von pulsnetz.de sowie bei der spä­te­ren zukunfts­zen­tren­über­grei­fen­den Grup­pen­ar­beit im Rah­men des World Café-For­mats im Fokus, son­dern präg­te den gesam­ten Tag und mach­te die­sen so berei­chernd.

Ein herz­li­cher Dank an das Zukunfts­zen­tren-Team für die gelun­ge­ne Orga­ni­sa­ti­on die­ses wich­ti­gen Tref­fens!

Unse­re Ange­bo­te sind kos­ten­frei dank öffent­li­cher För­de­rung durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les, die EU via Euro­päi­scher Sozi­al­fonds (ESF) und das Thü­rin­ger Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Arbeit und Fami­lie.