Geschich­ten von Gründer*innen lau­schen und über Grün­dungs­ideen reden – eine per­fek­te Gele­gen­heit für das ZeTT sich in Wei­mar mit diver­sen Unter­neh­men und Selb­stän­di­gen wei­ter zu ver­net­zen. Dazu fand das UP.Heben!-Festival am 25. und 26. August 2023 statt – ein Cowor­king- und Grün­dungs-Fes­ti­val.

UP Thü­rin­gen ist ein Netz­werk aus Grün­dungs­la­bo­ren, das Gründer*innen aus Thü­rin­gen mit Arbeits­plät­zen, Kon­tak­ten, Work­shops und Ver­an­stal­tun­gen unter­stützt. Die Abschluss­ver­an­stal­tung des Pro­jekts UP Thü­rin­gen, wel­ches noch bis Ende die­ses Jah­res läuft, ver­sam­mel­te Grün­dungs­la­bo­re, die mehr­heit­lich zugleich als Cowor­king Spaces auf­tre­ten sowie Gründer*innen an einem Ort. Und so stand das Fes­ti­val unter dem Mot­to Grün­den und Cowor­king. Es wur­den ver­schie­de­ne Work­shops ange­bo­ten, Füh­run­gen durch den Ver­an­stal­tungs­ort Werk­Bank sowie durch die Alte Feu­er­wa­che Wei­mar als Mit­or­ga­ni­sa­to­rin gege­ben. So wur­den Gründer*innengeschichten erzählt, Grün­dungs­ideen vor­ge­stellt, genetz­werkt und sich aus­ge­tauscht.

Das ZeTT war beim UP.Heben!-Festival eben­falls ver­tre­ten: So lag unse­re anläss­lich des Fes­ti­vals aktua­li­sier­te Bro­schü­re „Cowor­king Spaces in Thü­rin­gen“ aus. Und unse­re Mit­ar­bei­te­rin Dr. Alex­an­dra Bern­hardt stell­te inno­va­ti­ve Qua­li­fi­zie­rungs­kon­zept Mobi­les Arbei­ten & Cowor­king vor.

Ein High­light war die Mode­ra­ti­on des Bar­camps, das Alex­an­dra zusam­men mit Dör­te Weh­ner mode­rier­te. Zur Spra­che kamen ver­schie­de­ne The­men rund ums Grün­den und das Grün­dungs­öko­sys­tem Thü­rin­gen, bei­spiels­wei­se:

  • Wie spricht man als Gründer*in über Geld und Hono­ra­re?
  • Wie erreicht man die Wunschkund*innen?
  • Wie kön­nen Koope­ra­tio­nen zwi­schen Start-ups und eta­blier­ten KMU vor­an­ge­trie­ben wer­den?
  • Mit wel­chen Akti­vi­tä­ten kann das Grün­dungs­netz­werk UP Thü­rin­gen ab 2024 fort­be­stehen?
Quel­le: UP Thü­rin­gen, Alex­an­dra Bern­hardt (Mit­te) & Dör­te Weh­ner (rechts)

Zudem nahm Alex­an­dra Bern­hardt an der Podi­ums­dis­kus­si­on zum The­ma „Trans­for­ma­ti­on in Grün­dungs­kul­tur und Arbeits­welt – “Neue Chan­cen und Aus­bli­cke für ko-pro­duk­ti­ves Arbei­ten und Gemein­wohl­öko­no­mie“ teil und brach­te hier ihre Per­spek­ti­ve als Ver­tre­te­rin des ZeTT und der Ger­man Cowor­king Fede­ra­ti­on ein. Neben ihr waren Chris­tia­ne Kili­an (Stif­tung für Tech­no­lo­gie, Inno­va­ti­on und For­schung Thü­rin­gen — STIFT), Sebas­ti­an Mei­er (Thü­rin­ger Zen­trum für Exis­tenz­grün­dung und Unter­neh­mer­tum — ThEx), Tino Wag­ner (Wirt­schafts­för­de­rung Ilmen­au), Frie­de­ri­ke Gün­ther (Platt­form e.V.) und Mode­ra­tor Mar­tin Arnold-Schaar­schmidt (Platt­form e.V.) auf dem Podi­um.

Die Dis­kus­si­on brach­te die Bedeu­tung drit­ter Orte und der Men­schen im Kon­text der Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt zum Aus­druck und beschäf­tig­te sich u.a. mit dem Grün­dungs­öko­sys­tem Thü­rin­gen und der Zukunft des länd­li­chen Raums. In die­sem Kon­text wur­de auch die Abschluss­pu­bli­ka­ti­on des Pro­jekts Kul­tur­han­se „Expe­di­tio­nen: Zu Labo­ren für Gemein­wohl im länd­li­chen Osten“ vor­ge­stellt, in der Alex­an­dra einen Bei­trag zu „Cowor­king Spaces als mög­li­che Kata­ly­sa­to­ren für die loka­le Ent­wick­lung“ geschrie­ben hat.

Das ers­te Grün­dungs- und Cowor­king-Fes­ti­val Thü­rin­gens war eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung, die Gründer*innen, Coworking-Betreiber*innen und ande­re Akteur*innen aus dem Grün­dungs- und Cowor­king-Öko­sys­tem Thü­rin­gen zusam­men­ge­bracht hat. Es ist ange­dacht, die­ses im kom­men­den Jahr zu wie­der­ho­len und wir freu­en uns jetzt schon sehr dar­auf.

Foto­stre­cke (Quel­le: Alex­an­dra Bern­hardt)