Jena, 15.9.2025

In einem aktu­el­len Bei­trag der Zeit­schrift für wirt­schaft­li­chen Fabrik­be­trieb (Band 120, Heft 7–8) unter­sucht unser Team Smar­te Robo­tik an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ilmen­au pra­xis­na­he Ansät­ze zur Inte­gra­ti­on kol­la­bo­ra­ti­ver Robo­tik in bestehen­den Pro­duk­ti­ons­um­ge­bun­gen klei­ner und mitt­le­rer Unter­neh­men (KMU):

Die Anschaf­fung neu­er auto­ma­ti­sier­ter Pro­duk­ti­ons­ma­schi­nen erfor­dert hohe Inves­ti­tio­nen und stellt KMU vor Her­aus­for­de­run­gen. Eine kos­ten­güns­ti­ge Alter­na­ti­ve ist der Ein­satz kol­la­bo­ra­ti­ver Robo­tik zur Moder­ni­sie­rung bestehen­der Anla­gen und zur Stei­ge­rung von Leis­tungs­fä­hig­keit und Nut­zungs­dau­er. Denn: Cobots über­zeu­gen durch ein­fa­che Pro­gram­mie­rung und fle­xi­ble Ein­satz­mög­lich­kei­ten. Im Ver­gleich zu Indus­trie­ro­bo­tern benö­ti­gen sie zudem weni­ger Stell­flä­che.

Die Autoren des Fach­auf­sat­zes – Jean Pierre Berg­mann, Flo­ri­an Gir­kes und Johan­nes Block – ver­an­schau­li­chen anhand der Moder­ni­sie­rung einer Facet­tier­ma­schi­ne mit einem kol­la­bo­ra­ti­ven Robo­tik­sys­tem, wie durch die Auto­ma­ti­sie­rung repe­ti­ti­ver Tätig­kei­ten die Effi­zi­enz und Anpas­sungs­fä­hig­keit bestehen­der Anla­gen gestei­gert wer­den kann. Dabei bleibt der Mensch ein zen­tra­ler Bestand­teil des Pro­zes­ses: Wäh­rend der Cobot mono­to­ne und kör­per­lich belas­ten­de Auf­ga­ben über­nimmt, wer­den Mit­ar­bei­ten­de gezielt für wert­schöp­fen­de Tätig­kei­ten wie z. B. die Qua­li­täts­prü­fung ein­ge­setzt.

Der Arti­kel ist hier abruf­bar.

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