Jena, 21.11.2025

Beim dies­jäh­ri­gen Mit­tel­deut­schen Omni­bus­tag am 13. Novem­ber gaben ZeTT-Teil­pro­jekt­lei­ter Prof. Dr. Chris­ti­an Erfurth, unse­re Kol­le­gin Lucie Schmidt sowie Alex Semm von der Ernst-Abbe-Hoch­schu­le Jena unter dem Mot­to “Wie KI uns im Arbeits­all­tag hilft” einen erhel­len­den Ein­blick in aktu­el­le Trends der Künst­li­chen Intel­li­genz und deren Bedeu­tung für die Bus­bran­che. Mit einem Impuls­vor­trag, einer inter­ak­ti­ven Bedarfs­ana­ly­se sowie einem prak­ti­schen Teil mit drei eigens ent­wi­ckel­ten Pro­to­ty­pen berei­cher­ten sie das Bran­chen­tref­fen und bewirk­ten einen wei­ter­füh­ren­den Aus­tausch.

Im Work­shop mach­te das Team sicht­bar, dass sich die Per­spek­ti­ve in den letz­ten Jah­ren ver­scho­ben hat: von voll­stän­dig auto­ma­ti­sier­ten Abläu­fen hin zu Sys­te­men, die Men­schen gezielt unter­stüt­zen. Eben­so rückt die Inte­gra­ti­on von KI in bereits bestehen­de Soft­ware­um­ge­bun­gen in den Vor­der­grund – wich­tig für Betrie­be, die bereits digi­ta­le Insel­lö­sun­gen nut­zen und nun auf ver­netz­te Sys­te­me set­zen wol­len.

Eben­falls span­nend: Eine Abfra­ge bei den Teil­neh­men­den zu ihrer Hal­tung gegen­über KI sowie kon­kre­ten Bedar­fen im Betriebs­all­tag ergab ein offe­nes und zugleich rea­li­täts­be­zo­ge­nes Stim­mungs­bild. KI wird nicht als kurz­fris­ti­ges Mit­tel gegen struk­tu­rel­le Pro­ble­me – etwa den Fach­kräf­te­man­gel – ver­stan­den, son­dern viel­mehr in ihrer Bedeu­tung für künf­ti­ge Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Ent­las­tung bei Rou­ti­ne­auf­ga­ben gese­hen. Ein gro­ßer Mehr­wert wird in den Berei­chen Dis­po­si­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on, Dienst- und Ein­satz­pla­nung, Doku­men­ten­aus­wer­tung, Rou­ten­pla­nung oder Werk­statt­or­ga­ni­sa­ti­on erwar­tet. Die Rück­mel­dun­gen ver­deut­lich­ten: Die größ­ten Poten­zia­le von KI wer­den dort gese­hen, wo sie Zeit spart, Infor­ma­ti­ons­flüs­se sta­bi­li­siert und kom­ple­xe Pla­nungs­auf­ga­ben unter­stützt.

In zahl­rei­chen kon­struk­ti­ven Rück­mel­dun­gen teil­ten Work­shop-Teil­neh­men­de Erfah­run­gen aus der Pra­xis, stell­ten Fra­gen zu tech­ni­schen Hin­ter­grün­den oder brach­ten kon­kre­te Anwen­dungs­fäl­le ein. Beson­ders erfreu­lich: Für meh­re­re The­men wur­de ein wei­ter­füh­ren­der Aus­tausch ver­ein­bart.

Der Nach­mit­tag zeig­te ein­drück­lich, dass KI in der Bus­bran­che ange­kom­men ist – als Werk­zeug, das bei klu­ger Kon­zep­ti­on und sinn­vol­lem Ein­satz kon­kret unter­stüt­zen kann.

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Unse­re Ange­bo­te sind kos­ten­frei dank öffent­li­cher För­de­rung durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les, die EU via Euro­päi­scher Sozi­al­fonds (ESF) und das Thü­rin­ger Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Arbeit und Fami­lie.